Ich lebe und arbeite im Umland von Karlsruhe – und meine größte Inspirationsquelle liegt oft genau dort, wo man sie im Alltag am schnellsten übersieht:
Im ganz Gewöhnlichen.
Im Banalen.
In den kleinen Momenten, an denen wir sonst einfach vorbeirauschen. Dabei steckt gerade darin so viel Magie – man muss nur lernen, wieder hinzuschauen und hinzufühlen.
In meinen Bildern versuche ich, genau diesen Momenten ein Gesicht zu geben.
Ich möchte zeigen, wie vielschichtig unser Alltag eigentlich ist, wenn wir ihm ein bisschen Aufmerksamkeit schenken.
Ein wandernder Schatten.
Der Duft nach einem Regenschauer.
Das leise Knacken von Zweigen im Wald.
Das Lachen, das durch ein offenes Fenster weht.
Vogelgezwitscher in den Bäumen.
Ehrlich gesagt: Das sind doch die echten Highlights – viel zu schade, um sie einfach zu übersehen.
Ich male also nicht nur meine eigene Realität.
Ich male die Realität, wie wir sie alle sehen könnten – wenn wir uns die Zeit nehmen und uns darauf einlassen.
Ein bisschen wie ein Reminder: Hey, da ist mehr, als du denkst.
Dabei arbeite ich gern mit fließenden Formen und lasse meine Kompositionen intuitiv entstehen. Farbe, Form und unterschiedliche Materialien dürfen miteinander spielen, sich auch mal widersprechen oder überraschen.
Genau darin liegt für mich der Reiz:
eine gewisse Raffinesse zu entwickeln, ohne die Spontanität zu verlieren.
Und ganz ehrlich – wenn ich ein Bild beginne, habe ich meistens noch keinen festen Plan. Ich lasse den Prozess laufen, folge meiner Intuition und schaue, wohin mich das Ganze führt. So bleibt alles lebendig, offen und voller Möglichkeiten. Genau wie das Leben selbst.